Einige allgemeine Tipps für
den Umgang mit einem Emphysem
Sie wissen bereits, daß es kein beheben der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit gibt. Wie auch immer, es ist wichtig zu wissen, daß es Hoffnung gibt. Es kann viel getan werden um die Nebenwirkungen und Symptome der Krankheit zu verringern. Sie können anfangen aktiv und belohnend zu leben durch die Ratschläge Ihres Arztes, und durch befolgen mancher einfacher Tips.
Warten statt aktiv zu werden, kann zu Trägheit führen. Die Muskeln werden sich zurückbilden, das Herz kann schwächer werden und die geistige Fähigkeit kann sich einschränken. Tägliche Aktivität hilft Ihrem Körper Funktions- und Leistungsfähiger zu bleiben. Innerlich bleiben Sie wachsamer. Es ist leichter langsam aktiv zu werden um einfache Arbeiten zu verrichten und um Energie zu sparen. Vermeiden Sie unnötige Aufgaben. Verlangsamen Sie Ihre Tätigkeit, legen Sie öfter eine Pause ein. Es ist besser vorausplanend zu Arbeiten. Vermeiden Sie Hektik.
Starten Sie ein regelmäßiges Übungsprogramm, daß Ihnen Ihr Arzt empfohlen hat. Ein neues Übungsprogramm sollten Sie immer langsam anfangen und allmählich steigern. Zwei leichte bequeme und billige Formen von Übungen sind Gehen und Gartenarbeit. Überwachen Sie Ihre Diät, denn die Lebensmittel versorgen Ihren Körper mit Energie. Da Sie COPD haben verbrauchen Sie mehr Energie durch stärkeres Atmen. Es ist wichtig eine gesunde abwechslungsreiche Kost zu sich zu nehmen um eine sehr gute Funktion Ihres Körpers zu erreichen.
Versuchen Sie Ihr normales Gewicht zu halten. Wenn Sie Untergewicht haben, haben Sie weniger Energie um Tätigkeiten auszuüben. Wenn Sie Übergewicht haben, muß Ihr Herz mehr arbeiten und Sie kommen schneller in Atemnot. Wenn Ihnen Ihr Arzt eine neue Diät verschreibt, kleben Sie den Zettel sichtbar z.B. in der Küche auf einen Schrank. Vermeiden Sie Speisen, die Blähungen fördern, da Ihr Magen dadurch "aufgeblasen" wird und Sie müssen dann stärker atmen. Es ist besonders wichtig, Ihre Zufuhr von Salz einzuschränken. Wenn Sie zu salzhaltigen Speisen neigen, nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich. Wenn das Essen Sie ermüdet, essen Sie häufiger kleinere Mahlzeiten. Wenn Sie auf Sauerstoffzufuhr angewiesen sind, benutzen Sie es auch während der Mahlzeit.
Trinken Sie tagsüber bis zu 3 Liter Flüssigkeit, außer Ihr Arzt rät ihnen etwas anderes. Dieses wird ihren Schleim dünn halten und Sie können besser Abhusten.
Strapazen und Spannungen können zu Atemnot führen, es ist gut, wenn Sie sich jeden Tag von Zeit zu Zeit ausruhen. Es hilft Ihnen physisch und auch innerlich
Machen Sie ein Schläfchen wenn Sie das Bedürfnis haben. Wenn Sie sich zur Ruhe gelegt haben, hören Sie leichte entspannende Musik. Haben Sie Schwierigkeiten bei der Entspannung, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Erkennen Sie ihre Fähigkeit, Probleme zu vermeiden und solche, die Probleme verursachen. Das wichtigste ist, auf sich aufzupassen.
Vermeiden Sie Ansteckungen + Infektionen, dies kann zu weiteren Lungenbeschädigungen führen und die Lungenfunktion weiter einschränken und zu vermehrter Schleimbildung führen. Deshalb halten Sie Ihre Abwehrkräfte doch, durch richtige Speisen und genügend Erholung.
Vermeiden Sie Menschenmassen im laufe der kalten Jahreszeit und Grippezeit. Halten Sie sich fern von Menschen die Krank sind. Zur Sicherheit sollte man Zuhause eine saubere Sauerstoffausrüstung haben. (schmutzige Aerosol- + Sauerstoffausrüstung kann Keime übertragen). Wenn Sie einen Raumbefeuchter benutzen, säubern Sie ihn oft, da diese Geräteart ein Nährboden für Keime werden kann. Haben Sie Anzeichen einer Ansteckung oder Verdacht auf eine Ansteckung, suchen Sie Ihren Arzt auf. Es müssen manche Anzeichen einer Ansteckung mit einbezogen werden. Fieber, Kältegefühl, Schüttelfrost, häufige Atemnot, Engegefühl im Brustkorb und Änderung in der Farbe und Menge des Schleims.
Vermeiden Sie Kontakte mit Reizmitteln, da viele Dinge Ihre Lunge schädigen können und Ihnen Schwierigkeiten beim Atmen bereiten. Hier einige Reizmittel: Staub, Zigarettenqualm, Kaltluft, übermäßige Feuchtigkeit, Deos, Pollen, Smog, bestimmte Speisen und evtl. Tiere. Suchen Sie nach anderen Anzeichen von Problemen. Einige Dinge werden Sie alarmieren bevor Sie ernstere Probleme bekommen.
Unterrichten Sie sofort Ihren Arzt wenn Sie Änderungen verspüren z.B. geschwollene Knöchel, häufige Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Verwirrt sind oder Trägheit verspüren. Nehmen Sie die für Sie geeignete Behandlung wahr.
Machen Sie sich eine aktuelle Liste über die Medikamente die Sie einnehmen müssen. Schreiben Sie eine Liste in der Sie die Menge, der einzelnen Medikamente und die Tageszeit wo Sie die Medikamente einnehmen müssen. Diese Liste soll Ihnen helfen eine bessere Kontrolle über die Einnahme zu behalten. Falls es mal Probleme geben sollte, ist es leichter nachzuvollziehen wann Sie welche Medikamente einnehmen.
Nehmen Sie keine Medikamente anderer Leute. Sie können bei Ihnen Schaden verursachen. Es ist gut zu wissen welche Aufgabe jedes einzelne Medikament hat und welche Nebenwirkungen es verursacht. Wenn Sie Zweifel haben fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Setzen Sie keine Medikamente ab und ändern Sie nicht die Dosis ohne vorher mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben. Plötzliches Absetzen oder Erhöhen mancher Medikamente kann zu erheblichen Problemen führen. Wenn Sie den Zeitpunkt verpaßt haben wo Sie eigentlich Ihre Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie diese dann sobald Sie es bemerkt haben. Die nächste Einnahme erfolgt zum nächsten vereinbarten Zeitpunkt. Nehmen Sie keine doppelte Menge, um den Fehler wieder gut zu machen. Besprechen Sie die Zeitabstände der einzunehmenden Medikamente mit Ihrem Arzt. Bewahren Sie Ihre Medikamente in geeigneten Behältern auf, um zu verhindern das ihre Wirksamkeit verloren geht.
Diesen Text habe ich aus der amerikanischen Alpha-1-Mailing-List. Dieser Text wurde übersetzt von Manuela Culbert. Vielen Dank dafür.